20.06.2026
ARM, KE
Online via Zoom
Familien, Betroffene und Fachleute
Seit über 15 Jahren veranstaltet SoMA die Jahrestagung, vollgepackt mit Fachprogramm und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Familien und erwachsenen Betroffenen. Diese findet in diesem Jahr im Online-Format statt und ermöglicht eine ortsunabhängige Teilnahme sowie einen fachlichen Austausch im digitalen Rahmen.
Schwerpunktthema der Tagung ist die anorektale Malformation mit Begleitfehlbildungen. Die Vielfalt der Begleitfehlbildungen, die damit verbundenen Herausforderungen, aktuelle Leitlinien, diagnostische und therapeutische Aspekte, der Einsatz von Hilfsmitteln sowie interdisziplinäre Versorgungsansätze gehören zum Programm. Referent:innen aus verschiedenen Fachdisziplinen sowie Betroffene geben Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven.
Es können nicht nur SoMA Mitglieder, sondern auch Eltern und Betroffene teilnehmen, die SoMA kennenlernen wollen. Ebenso sind Fachleute, die an ARM oder KE interessiert sind, herzlich eingeladen.
Vernetzung und Begegnung war das Motto der Jahrestagung 2025. Wir waren wieder in der Jugendherberge München-Thalkirchen zu Gast.

Fachprogramm und Erfahrungsaustausch
Auch dank unserer Förderer und Sponsoren können wir ein umfangreiches Programm auf die Beine stellen. Referent:innen u.a. aus Kinderchirurgie, Urologie, Physiotherapie und Nachsorge halten Vorträge oder stehen mit ihrem Fachwissen zur Verfügung.
Inhaltliche Schwerpunkte waren 2025 die Nachsorge und Hilfsmittelversorgung sowie die Transition in die Erwachsenenmedizin. Außerdem gestalten Eltern, Jugendliche oder erwachsene Betroffene mit ARM, MH und KE das Programm aktiv mit: In der Rubrik „Lebenslinien“ berichten sie aus ihrem Alltag mit der Fehlbildung.
Ausflüge, Aktivitäten und Austausch
Über 300 Teilnehmende kommen zur Jahrestagung. Darunter viele Kinder und Jugendliche. Für diese gibt es ein umfassendes Betreuungsangebot.
Je nach Alter besuchen die Kinder – und Geschwisterkinder – mit Betreuern den Tierpark, machen bei verschiedenen Aktivitäten mit, wie den Trommelworkshops oder gehen ins Kindertheater. Die Jugendlichen machen einen Stadtbummel oder gehen zum Bouldern. Außerdem können sie sich in Gesprächskreisen für betroffene Kinder und Jugendliche austauschen.











